Wieso hast du dich für einen BFD bei der Zinnschmelze entschieden?

Die Zinnschmelze war mir seit jeher ein Begriff, und dass nicht nur, weil ich eine Zeitlang in Barmbek gewohnt habe. Besonders die Salsa Night galt in Hamburg immer als Institution. Die Zinne ist definitiv einer der schönsten Stadtteilkulturzentren. Ich finde es spannend, die Umbauphase mit all ihren Herausforderungen und somit auch ein Stück Barmbeker Stadtteilgeschichte hautnah mitzuerleben.

Martina bei der Eröffnung des Projektes "Feierabendsingen" mit Geschäftsführung Dorothée Puschmann und einem Vorstandsmitglied der Zinnschmelze

Martina bei der Eröffnung des Projektes „Feierabendsingen“

Wo und wie unterstützt du die Zinnschmelze?

Neben den normalen Bürotätigkeiten unterstütze ich die Zinnschmelze bei der Projektarbeit und den Veranstaltungen. So habe ich ein eigenes Projekt von A bis Z aufbauen und durchführen sowie eigene Künstler buchen und betreuen dürfen. Manchmal schreibe ich einen PR-Text oder Protokoll, führe eine Gästebefragung durch oder begleite Abendveranstaltungen. So bekomme ich alle Facetten der Stadtteilkulturarbeit mit.

Welche Fortbildungen haben dir am meisten gebracht? Und weshalb?

Am meisten brachten wir die Fortbildungen zum Thema Projektfinanzierung und –management etwas, da sie sehr praxisnah und über die Stadtteilkultur hinweg anwendbar sind. Auch haben mich die Rundreisen zu anderen Einsatzstellen fasziniert und mir den allgemeinen Bereich Stadtteilkultur näher gebracht.

Was ist dein Fazit nach deinem BFD?

Ich habe gelernt, wie zäh und hart Kulturarbeit sein kann und wie frustrierend es ist, im Schatten der Hochkultur an unterster Stelle des städtischen Etats zu stehen. Ich ziehe meinen Hut vor allen StadtteilkulturarbeiterInnen, die stets gezwungen sind, mit wenig Mitteln und Personal auszukommen und die es trotzdem schaffen, wunderbare Projekte umzusetzen. Die Arbeit in der Stadtteilkultur ist interessant und mit einer gehörigen Portion Idealismus und Herzblut absolut lohnenswert.

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