Nach Abschaffung der Wehrpflicht wurde im Mai 2011 der Bundesfreiwilligendienst ins Leben gerufen. Er basiert auf dem Bundesfreiwilligendienstegesetz.

Der Bundesfreiwilligendienst ist offen für alle Menschen ab 18 Jahren und kann in unterschiedlichen Bereichen absolviert werden. Ein Unterformat ist der Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung: Innerhalb dieses Freiwilligenformates können sich Freiwillige ab 23 Jahren von 6 bis zu 18 Monaten in Kultur- und Bildungseinrichtungen engagieren und erhalten ein Taschengeld von bis zu 381 Euro monatlich und sind sozial abgesichert. Die Freiwilligen können sich von 20,5 bis 40 Stunden in der Woche in einer kulturellen Einrichtung engagieren.

Die Einsatzorte für Freiwilligen sind vielfältig: Sowohl in Stadtteilkulturzentren als auch im Museum, in einem Kinderbuchhaus, im Theater als auch in dem Bürgerkanal packen Freiwillige tatkräftig mit an. Alle Einsatzstellen sind gemeinwohlorientiert und benötigen eine Anerkennung als Einsatzstelle, um Plätze für Freiwillige anbieten zu können.

Der Bundesfreiwilligendienst ist auch ein Qualifizierungsdienst: Freiwillige über 27 Jahren haben Anspruch auf mindestens einen Bildungstag pro Monat, Freiwillige unter 27 Jahren profitieren von 2,5 Tagen an Qualifizierung pro Monat. STADTKULTUR bietet den Freiwilligen ein praxisrelevantes und abwechslungsreiches Fortbildungsprogramm, das auf die Wünsche der Freiwilligen und der Einsatzstellen abgestimmt ist.

Kooperationspartner

STADTKULTUR HAMBURG koordiniert seit April 2012 den Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung in Hamburg. Als Träger hat sich STADTKULTUR der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) angeschlossen, die als Zentralstelle den BFD Kultur und Bildung bundesweit koordiniert. Innerhalb des Trägerverbunds gelten gemeinsame Qualitätsstandards und eine gemeinsame Rahmenkonzeption. Der Bundesfreiwilligendienst wird vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) organisiert und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert: Über die Kooperationspartner