Seit Anfang April 2016 bietet STADTKULTUR HAMBURG Geflüchteten die Möglichkeit, am Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung teilzunehmen. Auch in der Willkommenskultur Engagierte können als Bundesfreiwillige von den neu eingerichteten BFD-Plätzen profitieren. Als erste Freiwillige mit Fluchterfahrung startet Safaa, 26, Mathematiklehrerin aus Syrien, ihren Freiwilligendienst in der Erich-Kästner-Schule, wo sie die Schule bei der Nachmittagsbetreuung unterstützt.

Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes Welcome können sich Geflüchtete ab 23 Jahren, die eine Aufenthaltsgenehmigung bzw. in Hamburg einen Asylantrag gestellt haben, für 6 bis 18 Monate in Kultur- und Bildungsorten mit 20,5 Stunden engagieren. Sie erhalten ein Taschengeld von bis zu 200 Euro monatlich und sind sozialversichert. Sie nehmen an speziellen Fortbildungs- und Sprachtrainings teil und werden während ihres Freiwilligendienstes in ihrem Orientierungsprozess von STADTKULTUR HAMBURG unterstützt und begleitet.

Das Programm ist auch offen für Freiwillige ohne Fluchterfahrung, die sich an der Schnittstelle von Kultur und Integration von Geflüchteten engagieren möchten. Die Geflüchteten und die Freiwilligen ohne Fluchterfahrung nehmen zusammen mit anderen Freiwilligen an einer verbindlichen Anzahl an Reflexions- und Bildungstagen teil und lernen unterschiedliche Arbeitsbereiche und Einrichtungen kennen.

Das Programm BFD Welcome von STADTKULTUR HAMBURG wird unterstützt von der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. und der Nordmetall Stiftung.

BFD Welcome

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