Tanzworkshop: THE BODY AS ARCHIVE – Bewegungen zwischen Erinnerung, Widerstand und Zukunft (1 BT)
23. Februar , 10:00 bis 15:00
In diesem Workshop schauen wir darauf, wie unsere Körper Geschichten tragen – Erinnerungen, Erfahrungen, Brüche, Hoffnungen. Bewegung entsteht aus unserem Alltag, unseren Communities und dem, was uns geprägt hat. Ausgehend von Lorenzo Pignataros Arbeit mit queeren und migrantischen Erfahrungswelten und seiner eigenen Perspektive auf Neurodivergenz öffnet der Workshop einen Raum, in dem jede Person sich so zeigen kann, wie sie ist.
Wir arbeiten mit einfachen Bewegungsaufgaben, Improvisation und gemeinsamen Momenten von Tanz. Der Fokus liegt auf Empowerment, Zugänglichkeit und dem Vertrauen darauf, dass jede Person ihren eigenen Ausdruck mitbringt – ohne Leistungsdruck oder Erwartungen. Es geht darum, zuzuhören: dem eigenen Körper, den anderen im Raum und dem, was in der Begegnung entsteht.
Der Workshop richtet sich an alle Menschen, unabhängig von Vorerfahrung. Wichtig ist nur die Bereitschaft, respektvoll miteinander zu arbeiten und einen solidarischen Raum zu gestalten.
Geleitet wird der Workshop von Lorenzo Pignataro (er/keine), positioniert als kunstschaffende Person, Kurator und performance artist, unbequem, radikal zugänglich und queer. Aufgewachsen als Kind einer italienisch-polnischen Gastarbeiterfamilie, prägt Lorenzo in seiner Heimatstadt eine (post)migrantische Generation. Seine Praxis baut, was fehlt – und fordert heraus, was ausschließt.
Montag, 23. Februar, 10:00 bis 15:00 Uhr
Wir treffen uns im Saal der W3

