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CARE! – Ausstellungsgespräch (0,5 BT)

9. März , 10:00 bis 13:00

Wer sorgt für wen – und warum wird Sorgearbeit so oft übersehen? Im dialogisch angelegten Gespräch für die Ausstellung „CARE! Wenn aus Liebe Arbeit wird“ setzen wir uns mit den gesellschaftlichen Strukturen von Care-Arbeit auseinander – mit einem besonderen Fokus auf geschlechtsspezifische Zuschreibungen und Ungleichheiten.

Zur Ausstellung „CARE! Wenn aus Liebe Arbeit wird“:

Sich um andere Menschen sorgen und kümmern, sie zu pflegen, zu erziehen und zu bilden – all das wird heute mit dem Begriff Care-Arbeit bezeichnet. Meist wurden und werden diese Aufgaben, die für das Funktionieren des gesellschaftlichen Miteinanders unverzichtbar sind, von Frauen übernommen, häufig ohne Entgelt und oft auch ohne Anerkennung.

Im Zuge der Corona-Pandemie ist eine öffentliche Diskussion über die „Systemrelevanz“ von Care-Tätigkeiten eröffnet worden. Gleichzeitig werden diese aber häufig abgewertet bzw. erst gar nicht als „Arbeit“ anerkannt, da sie im Sinne der kapitalistischen Verwertbarkeit nicht als „produktiv“ gelten.

Das Museum der Arbeit möchte diese Diskrepanz zum Anlass nehmen, sich diesem immer wichtiger werdenden Thema mit einer kulturgeschichtlichen Ausstellung zu widmen, die sich schwerpunktmäßig auf die Gegenwart konzentriert, aber gleichzeitig die historische Entwicklung von Care-Arbeit anhand beispielhafter Tätigkeiten aufzeigt. Hier der Link zur Ausstellung: https://www.shmh.de/ausstellungen/care-wenn-aus-liebe-arbeit-wird/

Wir treffen uns um 10:00 Uhr beim Empfang des Museums der Arbeit. Das Ausstellungsgespräch dauert von 10:30 bis 12:00 Uhr. Anschließend gehen wir in die T.R.U.D.E. für Getränke oder Mittagessen.

Montag, 9. März, 10:00 bis 13:00 Uhr
Mit Ken vom BFD-Team

Museum der Arbeit

Wiesendamm 3
Hamburg, 22305
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